HINWEIS: Der Förderverein Elbtaler e.V. hat sich aufgelöst. Diese Website wird seit Ende Januar 2022 nicht mehr aktiv betrieben. Alle Inhalte sind nur nur noch von historischer Bedeutung.
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“Story of Change” Video

Story of Change ist ein Filmprojekt in Dresden, bei dem Menschen zeigen und vorgestellt werden, wie sie ihre Stadt nachhaltig verändern. Die eingereichten Videos geben einen Überblick darüber, was alles hier bei dir in der Nachbarschaft so passiert. Auch wir haben einen kleinen Film gedreht (zu finden weiter unten, bisschen runter scrollen).

Regionalwährung ‚Elbtaler‘

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Elbtaler Scheine

Der “Elbtaler”

Der Elbtaler fördert eine regional orientierte, gesunde Wirtschaft. Durch ihn werden vor allem kleine und mittlere Unternehmen unterstützt und dadurch die regionale Wirtschaft belebt. Gewerbetreibende und Verbraucher profitieren von den Elbtaler-Vorteilen in unserer Region und leisten so gleichzeitig einen unmittelbaren Beitrag zu nachhaltigem Handeln.

  • Regiogeld ergänzt den Euro um ein regionales Zahlungsmittel.
  • Es bindet die Kaufkraft an die Regionen und fördert die regionalen Unternehmen.
  • Es hilft, regionale Produkte abzusetzen, neue Umsätze zu ermöglichen und Arbeitsplätze zu sichern.
  • Es schont die Umwelt, da regionales Wirschaften die Transportwege verkürzt.
  • Es setzt neue Spielregeln beim Umgang mit Geld.

Der Elbtaler ist das Regiogeld für die Region Dresden.

Karte von der Region Dresden

Transparent und Fair

Träger des Elbtalers ist der Förderverein Elbtaler e.V., dessen Mitglieder die aktuelle Entwicklung des Euros und unserer Gesellschaft kritisch sehen, und für sich und ihrer Heimat mit dem Elbtaler ein Umfeld schaffen wollen, in der die Lebensqualität und Versorgung von Bürgern, Kommunen und Unternehmen nachhaltig gesichert ist.

“Gut für die Region, gut für mich.”

Langfristig sollen die Aktivitäten rund um den Elbtaler in die Gründung einer regionalen und demokratischen Genossenschaft münden.

Strategiegespräch: der Elbtaler in 15 Jahren

Gestern traf sich das Kernteam des Elbtalers zu einem Strategiegespräch. Wir diskutierten die Frage: Wo wollen wir den Elbtaler in 15 Jahren stehen sehen? Bei den Gesprächen ging es um die Frage nach passenden Geschäftsmodellen, möglichen Kooperationen und Partnerschaften, und der zukünftigen Unternehmensstruktur. Fest steht: der Elbtaler muss sich mittelfristig von der hauptsächlich ehrenamtlich getragenen Tätigkeit, zu einer Struktur aus angestellten Mitarbeitern weiter entwickeln.

Der Weg zum Schein: Software steht

Trotz Sommerloch und unerträglicher Hitze waren wir in den letzten Wochen extrem fleißig. Für die Einführung der Elbtaler-Gutscheine musste der Regionalatlas um eine Gutscheinverwaltung erweitert werden. Seit Anfang diesen Jahres hat das Entwicklerteam die Umsetzung Woche für Woche durchgezogen. Das Kontensystem des Elbtalers verfügt jetzt nicht nur über Giralgeldkonten, sondern auch über Funktionen zur Verwaltung einer Gutscheinmenge.

Wie muss man sich das Ganze vorstellen? Der Grundgedanke ist der, dass Mitgliedsunternehmen bei in der Stadt eingerichteten Kassenstellen sich Elbtaler-Guthaben in Elbtaler-Gutscheine umwandeln können. Vergleichbar ist dies mit einer Auszahlung bei einem Geldautomaten: man erhält Scheine, und in gleicher Höhe wird Giralgeld vom eigenen Konto abgebucht. Die Mitglieder können bei einer Kassenstelle auch den umgekehrten Weg gehen: das Umwandeln von Elbtaler-Gutscheinen in Elbtaler-Guthaben.

Damit das aber alles funktioniert musste im RegionalAtlas etliches eingebaut werden:

  • Einrichtung von Kassenstellen
  • Schöpfungsprozess einer Gutscheinmenge
  • Gutscheinkonten zur Kontrolle der Vorräte
  • Ein- und Auszahlungsformular für die Kassenstellen

Der folgende Screenshot zeigt die Benutzeroberfläche einer eingeloggten Kassenstelle.

Was die Software auch können musste, war die Erstellung der Druckdaten für die einzelnen Gutscheine. Von der Druckerei erhalten wir einen Vorrat an A3-Bögen, auf denen 12 Gutscheine abgebildet sind. Diese Gutscheine sind jedoch unfertig bedruckt. Auf der Rückseiten der Gutscheine fehlt die Seriennummer, der QR-Code, das Ablaufdatum und die Werbeanzeige von teilnehmenden Unternehmen. Diese Variablen kommen erst bei einem zweiten Druckvorgang auf den Gutschein. Für jeden dieser Bögen braucht es also eine eigene Druckdatei!

Wie funktioniert das Ganze? Ein Administrator sagt dem System nur noch, wie viele frische Gutscheine benötigt werden. Dann wählt er aus, welche Werbeanzeige von welchem Unternehmen auf die Gutscheine kommen soll, und das war’s. Das System erzeugt daraufhin automatisch für jeden A3-Bogen ein eigene PDF-Seite. Damit geht es zu Druckerei oder Copyshop, und fertig sind die Gutscheine.

Hier ein Screenshot einer vom Regionalatlas erzeugten PDF-Seite.

Die Buchung von Werbeanzeigen auf den Gutscheinen tätigen die Unternehmen eigenständig. Hierfür gibt es ebenso ein Formular.

Eine weitere große Herausforderung war das Ablaufdatum auf den Gutscheinen. Wie überwacht man eine Gutscheinmenge bei der regelmäßig Gutscheine ablaufen und ungültig werden? Wie stellt man sicher, dass in der Zentrale überblickt werden kann, über wieviele gültige Gutscheine eine jede Kassenstelle noch verfügt? Auch hier haben wir etliche Stunden damit verbracht Antworten zu finden. Herausgekommen ist ein umfangreiches Kontrollsystem der Gutscheinmenge.

Hier ein Screenshot aus dem Adminbereich. Das System weist den Administrator daraufhin wann und wo etwas zu tun ist.

Für die Teilnahme des Endverbrauchers am Elbtaler brauchen wir aber nicht nur Kassenstellen, weil die vorerst nur für die teilnehmenden Unternehmen da sind. Was wir auch brauchen sind Orte, wo jeder Dresdner Elbtaler-Gutscheine erwerben kann. Dafür gibt es die Ausgabestellen und diese müssen irgendwo gelistet sein: im Elbtaler-Teilnehmerheft und im Kartenfenster.

Hier ein Screenshot aus dem Elbtaler-Teilnehmerheft.

An der Weiterentwicklung waren 3 Personen beschäftigt. Insgesamt gingen hierfür 400 Entwicklerstunden drauf. Anfang des Jahres hatten wir mit der Entwicklung bereits begonnen und Anfang dieser Woche haben wir die letzten Bausteine abgeschlossen.

Die Gutscheinverwaltung befindet sich nun im Beta-Status. In den nächsten 4 Wochen werden wir das System intensiv noch einmal auf alle neuen Funktionen testen, bevor wir es dann live schalten. Wenn das steht, und die A3-Rohlinge aus der Druckerei kommen, dann ist der Elbtaler technisch in der Lage ein Gutscheinsystem einzuführen!

Was uns am meisten freut: die Software wird uns in der Zukunft bei der Gutscheinverwaltung sehr viel Arbeit abnehmen.

Gespräch mit dem Gewerbeverein Kesselsdorfer Straße

Gestern waren wir beim Kellei e.V., dem Gewerbeverein der Kesselsdorfer Straße. Mit dem Vorstand besprachen wir, inwieweit der Elbtaler für deren Mitglieder interessant wäre, und wie man diese an den Elbtaler heran führen könnte. Eine erste Idee, die jetzt erstmal weiter gären muss, steht im Raum.

Teilnahme am Wettbewerb Lokale Agenda 21

Unter dem Titel „Projekte von heute mit Sinn für morgen” lobt auch dieses Jahr wieder der Lokale Agenda 21 für Dresden e. V. und der Lions Club Dresden Zukunftsprojekte aus. Unsere Bewerbung dazu haben wir soeben abgegeben. Der Preis des Lions Club Dresden würdigt Projekte im Sinne von »Think global – Act local«, welche der Lebenssituation in unserer Stadt nachhaltig positive Impulse verleihen. Wer möchte kann sich unsere eingereichte Projektbeschreibung gern anschauen. Na, wir sind gespannt. Daumen drücken.

Elbtaler im Lose

In Dresden gibt es erst seit Kurzem den ersten komplett verpackungsfreien Lebensmittelladen “Lose”. Am letzten Freitag sprachen Berit Heller (Inhaberin), Norbert Rost (Elbtaler) und Frank Großkopf (Nahrungsquell) in diesem über eine neue Ökonomie und unsere Rolle als Konsumenten. Wie gestalten wir durch unseren Konsum die Marktwirtschaft? Und wie wirkt eine regionale Währung in diesem Kontext?

Fragen stellen und mitreden war erwünscht. Zum Schluss gab es noch ein lebhaftes Geldspiel. Es war ein spannender und lustiger Abend.

Vorgestellt: die 5 neusten Unternehmen beim Elbtaler

Heute möchten wir Ihnen die 5 neusten Unternehmen beim Elbtaler kurz vorstellen.


Tom Kirchner Montageservice
Einen zuverlässigen Monteur, der Küchen, Möbel und Holzböden sorgfältig einbaut. Ebenso dabei die Reparatur von Fenstern und Türen. Auch die Herstellung von genormten Baufertigteilen, z.B. für individuelle Raumlösungen ist kein Problem.
Unternehmen auf der Karte anzeigen


Augenarztpraxis Astrid Riedel
Eine Fachärztin für Augenheilkunde. Zum Spektrum gehören die klassischen Diagnostiken und Therapien. Auch für die Kleinen bietet die Praxis eine Vorsorgeuntersuchung. Die Praxis ist Mitglied im Augenärztlichen Qualitätsnetz Dresden und liegt in Gruna, östlich vom Großen Garten.
Unternehmen auf der Karte anzeigen


Heilpraktikerin für Klassische Homöopathie (Inh. Katja Glück)
Eine Praxis der klassische Homöopathie. Eine ganzheitliche Therapieform bei der die Selbstheilung des Körpers angeregt wird. Auch bei chronischen Krankheiten sind anhaltende Verbesserungen der Lebensqualität möglich. Die Praxis liegt in Leubnitz-Neuostra.
Unternehmen auf der Karte anzeigen
www.katja-glueck.de


Barbara Gerhardt – Naturfriseur Dresden
Ein sehr gemütlicher kleiner Friseursalon in Striesen. Hier werden nur Produkte auf Naturbasis verwendet. Das merkt man sofort, wenn man den Salon betritt, wie angenehm das doch für die Nase ist. Haut und Haar werden es einen ebenso danken.
Unternehmen auf der Karte anzeigen
www.der-naturfriseur-dresden.de


Biokonditorei & Bäckerei Bucheckchen (Inh: Thomas Heller)
Hier wird noch selbst gebacken. Von außen kaum zu sehen: im hinteren Teil und im Untergeschoß versteckt sich eine ganze Bäckerei. Hier bekommt der Sauerteig noch die Zeit die er zum Reifen braucht. Ein Familienbetrieb, bestehend aus natürlichen Rohstoffen und traditionellen Rezepturen.
Unternehmen auf der Karte anzeigen
www.biokonditorei.de

Alle Unternehmen, die am Elbtaler teilnehmen finden Sie auf der Karte im RegionalAtlas oder in unserem Teilnehmerheft (PDF).



die gesamte Serie:
Vorgestellt: Dezember 2014

Der Weg zum Schein: Entwicklung eines Fahrplans

In den letzten Wochen gab es zwei Strategie- und Arbeitstreffen zur Einführung des Elbtaler-Scheins. Mit einem Workshop luden wir unsere Mitglieder ein, den Weg zum Schein mit zu erarbeiten.

Auftakt war ein Strategieabend bei dem wir alle anfallenden Aufgaben gesammelt, geordnet und auf einen Zeitplan eingetragen haben. Dieser Plan schmückt nun die Wand in unserem Elbtaler-Büro.

Herausgekommen ist ein Fahrplan an dem wir uns nun orientieren. Den gesamten Plan kann man sich hier auch als PDF anschauen.

Fahrplan Schein-Release

Die ersten Aufgaben wurden bei den Treffen verteilt. Im Juli soll es das zweite große Treffen geben, bei dem die einzelnen Gruppen ihre Ergebnisse präsentieren und wir die ersten Karteikarten abhaken können.

Während des Workshops sind nebenbei einige Artworks entstanden, die den Abend auf eine kreative Art festgehalten haben.

Elbtaler beim TU-Seminar “Kritische Ökonomie”

Gestern fand an der TU Dresden ein Seminar “Kritische Ökonomie” des Lehrstuhls Managerial Oeconomics statt. Ich war eingeladen, den Elbtaler vorzustellen. Etwa 20 Studenten, hauptsächlich aus den Studiengängen VWL und Internationale Beziehungen diskutierten. Zu Gast war auch der Schweizer Ökonom Prof. Mathias Binswanger, der zwar den Chiemgauer, aber noch nicht den Elbtaler kannte. Anwesend waren auch Studenten, die sich in der Hochschulgruppe Plurale Ökonomik über Alternativen zur neoklassischen Wirtschaftstheorie austauschen und die Wirtschaftswissenschaftliche Lehre an der Universität für vielfältigere Denkschulen öffnen wollen.

Mir war vor allem wichtig zu zeigen, dass der Elbtaler auch Forschungsarbeit ist: Aber eben Forschungsarbeit die nicht von professionellen Forschungsinstituten wie der Universität durchgeführt wird, sondern von uns Bürgern. Das Stichwort “Citizen Science”, also: Bürgerwissenschaft, ist dazu vermehrt in der Diskussion.

Freie Bürger - Freue Forschung

Im neuesten Buch zu dem Thema, “Freie Bürger – Freie Forschung”, herausgegeben von Prof. Peter Finke, wird der Elbtaler ebenfalls erwähnt. Hiermit ergeht erneut der Aufruf an die Studierenden in Dresden: Kommt gern mal raus aus den Unis und schaut euch die Forschungsprojekte im realen Leben vor unserer Haustür an: Zum Beispiel den Elbtaler.


Mitmachen als Unternehmen Elbtaler-Ausgabestellen FAQ Teilnehmerheft Regionalatlas Denk an deinen Beutel!

Zahlen des Elbtalers

  • teilnehmende Unternehmen:
    -4
  • teilnehmende Vereine:
    4
  • Elbtaler auf den Online-Konten:
    0,00 ET
  • Elbtaler-Gutscheine im Umlauf:
    0 ET

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